Überleitungen in der Klausur – Wunderwaffe und Fallstrick in einem

von | Mai 16, 2018 | Prüfungshandwerk

Diese Woche geht es um die Überleitungen in deinem Gutachten (und damit deiner Klausur). Sie werden von den meisten vernachlässigt – und das auf Kosten der logischen Ergebnisherleitung und damit letztlich auch der Note. In dieser Podcast-Episode erkläre ich, worum es geht und wie man eine korrekte Überleitung gestaltet.

Zu dieser Thematik stelle ich dir eine Übungsaufgabe aus einer Originalklausur – du findest sie unten im grünen Kasten. Ebenfalls findest du unten ein Video, in dem ich die Aufgabe bespreche.

Gutachtenstil: Überleitungen

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Und hier kommt deine Aufgabe

Lösung und Besprechung im Facebook Live am 23.5. um 19.00.

Ausgangslage:

Es werden in der Wohnung des S durch den Gerichtsvollzieher Münzen gepfändet. Vor der Pfändung hatte S diese dem E übereignet, aber bei sich behalten. E will sich gegen die Pfändung in die Münzen wehren.

Frage:

Hat ein Rechtsbehelf des E gegen die Vollstreckung in die Münzen Aussicht auf Erfolg? Auf die §§ 1 bis 4, 9 und 11 Abs. 1 Satz 1 des AnfG (abge­druckt in der Textsammlung “Schönfelder/Deutsche Gesetze” unter Nr. 111) wird hingewiesen. Andere Vorschriften des AnfG bleiben für die Bearbeitung der Aufgabe außer Betracht.

Deine Aufgabe:

Finde, welcher Rechtsbehelf des E in Frage kommt.

Prüfe ihn (schöner Nebeneffekt: kleine Wiederholung in ZPO II).

Finde heraus, an welcher Stelle und mit welcher konkreten Überleitung das AnfG zu prüfen ist.

Optional (aber sehr zu empfehlen): Schreib dir das Prüfungsschema auch für die weitere Prüfung mit Benutzung des Anfechtungsgesetzes auf.

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